Schüsse auf Zivilfahnder in Neugraben

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen beobachteten Zivilfahnder des Neugrabener Polizeikommissariats am Abend eine augenscheinliche körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern.

Die Beamten näherten sich der Personengruppe und gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen, woraufhin mehrere von ihnen unmittelbar in Richtung der Straße Königswiesen flüchteten.

Aufgrund des Verdachts einer Straftat liefen die Polizisten den Männern hinterher. Im Zuge dessen gab einer der Flüchtenden Schüsse auf einen der Fahnder ab, der daraufhin ebenfalls Schüsse aus seiner Dienstwaffe in Richtung des Angreifers abgab. Der Polizist wurde durch die Schüsse auf seine Person nicht verletzt.

Der Schütze konnte anschließend zunächst unerkannt flüchten, woraufhin eine Sofortfahndung mit zahlreichen Funkstreifenwagen, weiteren Zivilfahndern, Polizei-Motorrädern, dem Polizeihubschrauber „Libelle 1“ und Einsatzkräften der Bundespolizei eingeleitet wurde.

Im Zuge dessen wurden Polizisten später auf einen Mann im Bereich des Bahnhofs Neuwiedenthal aufmerksam, der unmittelbar als der mutmaßliche Schütze identifiziert und anschließend von ihnen widerstandlos vorläufig festgenommen wurde. Bei dem Festgenommen handelt es sich um einen 21-jährigen russischen Staatsangehörigen.

Im Rahmen der Absuche nach der möglichen Tatwaffe konnten Beamte eine scharfe Schusswaffe im Umfeld des Bahnhofs Neugraben auffinden, bei der es sich um die Pistole des 21-Jährigen handeln dürfte. Diese wurde als Beweismittel sichergestellt

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) leitete die ersten Ermittlungen ein, die inzwischen von der Mordkommission und der zuständigen Abteilung der Staatsanwaltschaft fortgeführt werden. Hierbei gilt es nun auch, die Hintergründe der ursprünglichen Auseinandersetzung unter den Männern zu klären.

Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.
ots hamburg

Frau eine Stunde in Unfallwrack eingeklemmt

Heute Mittag(24.04.2024) ist es im Hamburger Süden zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Linienbus gekommen, bei der die Autofahrerin lebensgefährliche Verletzungen erlitten hat.

Den bisherigen Erkenntnissen des aufnehmenden Verkehrsunfall-Teams zufolge befuhren eine Frau mit ihrem Renault die Cuxhavener Straße in Richtung stadtauswärts auf dem linken und der Bus der Linie 240 auf dem rechten Fahrstreifen. In Höhe des Borcherswegs soll die Pkw-Fahrerin den Fahrstreifen gewechselt haben, woraufhin es zur Kollision mit dem neben ihr fahrenden Bus kam. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw gegen einen Laternenmast und kam dort zum Stehen.

Rettungskräfte befreiten die in ihrem Pkw eingeklemmte Fahrerin. Ein Rettungswagen transportierte die lebensgefährlich Verletzte unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. In dem mit Fahrgästen besetzten Bus erlitten nach jetzigem Stand fünf Personen Verletzungen. Drei von ihnen wurden zur weiteren Behandlung ebenfalls in Krankenhäuser transportiert.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme, für die auch eine Drohne eingesetzt wurde, sowie Reinigungsarbeiten musste die Cuxhavener Straße teilweise voll gesperrt werden. Es kommt weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
ots hamburg

Feuerwehr rettet 4 Menschen aus brennendem Hochhaus

Bei einem Wohnungsbrand in Neugraben

rückte die Feuerwehr heute Mittag um 12.32 Uhr mit einem Großaufgebot aus. Zunächst wurde ein einfaches Feuer alarmiert, nach der ersten Rückmeldung der Einsatzkräfte wurde ein zweiter Einsatzzug der Feuerwehr hinzugerufen, außerdem der Alarm auf einen Massenanfall von bis zu fünf Verletzen hochgestuft. Im Süderelbering brannte eine Wohnung im 5. Obergeschoß direkt am Süderelbe Einkaufszentrum (SEZ). Treppenhaus und Nachbarwohnungen waren vollkommen verraucht.

Nach Auskunft der Feuerwehr brannte Mobiliar in einer Wohnung des Hochhauses.

Vier Bewohner wurden mit Brandfluchthauben gerettet, zwei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung rettungsdienstlich von einem Notarzt versorgt. Nach rund einer dreiviertel Stunde war das Feuer aus, die Nachlöscharbeiten dauern aktuell noch an. Für die Dauer des Einsatzes war der Süderelbering für den Verkehr komplett gesperrt. Der Verkehr auf der Cuxhavener Straße wurde einspurig, in beide Richtungen, an der Einsatzstelle vorbeigeführt.

Interview mit Pressesprecher Jan Ole Unger